Matthäus 2015

Zweigelt Blaufränkisch Merlot
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EUR 16,80
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Wo man meinen Großvater traf? Jeden Tag am frühen Nachmittag bei einem Spaziergang entlang der Dorfstraße. Viel ist er nicht rumgekommen in seinem Leben und konnte trotzdem die unglaublichsten Geschichten erzählen.

Großvater war ein zugänglicher und gleichsam facettenreicher Mensch, dafür habe ich ihn sehr geschätzt. Matthäus hat er geheißen und so heißt auch der Wein.

  • Falstaff

    92 Punkte

Jahrgang

2015

Rebsorte

Zweigelt • Blaufränkisch • Merlot

Klassifizierung

Ortswein

WEINBESCHREIBUNG

TROCKEN Tiefdunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zart blättrig-kräuterwürzige Zwetschkenfrucht, ein Hauch von Orangenzesten und Pfeffer. Saftig, rund und komplex, angenehme Fruchtsüße, bleibt haften, etwas Nougat im Nachhall, ein vielseitiger Speisenbegleiter Peter Moser, Falstaff

Lage und Boden

Höflein

Speiseempfehlung

Universeller Speisebegleiter zu gegrillten, geschmorten oder gebratenen Fleischgerichten, zu italienischer und mediterraner Küche sowie zu Pasta mit würzigen Saucen oder Glasweise in den Abend hinein zur Entspannung

Servier- und Trinktemperatur

14 — 16 °C

Alter der Weinreben

15 bis 25 Jahre

Erntezeitpunkt

Mitte September bis Mitte Oktober, händisch geerntet und selektioniert

Ausbau

24 Monate im kleinen Eichenfass gereift

Alkohol

14,5 % vol.

Format

0,75 l

Datenblätter

Um der Hektik der Stadt zu entfliehen betrat Florian den nahegelegenen Dom. Sofort wurde es angenehm still und eine Welt, wie sie vor 800 Jahren war, offenbarte sich ihm. Das imposante Gewölbe, die vielen Bilder mit den zahlreichen Geschichten, ja sogar der Geruch schienen plötzlich Erinnerungen zu wecken an eine Zeit die er selbst nie erlebt hat. Und wie dieser Dom bewahrt der Granat die Ereignisse und Geschichten eines Jahres für einen späteren Zeitpunkt bedachtsam auf.

Und wieder geht’s um die Familie: Als Kind hat mir mein Großvater davon erzählt, wie früher sein Vater Wein hergestellt hat. Maischen, stampfen, pressen – alles ohne Maschinen und Hilfsmittel. Tage und Nächte hätte er im Presshaus im alten Weinkeller verbracht und mit den anderen Winzern gemeinsam geschuftet.

Mir erschien sein Leben unglaublich mühevoll, doch gleichzeitig so naturhaft. Mit N wollte ich wissen, wie Urgroßvaters Leben geschmeckt hat. Naturgefordert und zugleich einfach – im besten Sinne des Wortes!

EUR 16,80