Ried Steinäcker 2015

Zweigelt
Höfleiner
Titan
EUR 36,80
Höfleiner
Titan

Zur Zeit der goldenen Ära haben Titanen die felsigen Küsten Griechenlands bewacht. Als Dank legten die Inselbewohner Opfergaben in Körbe, die über das Meer ihren Weg zu den Göttern fanden. Die Götter haben möglicherweise an Bedeutung verloren. Und doch erheben sie sich noch heute imposant aus dem Meer. Still und streng bewachen das Land in Gestalt von steinernen Felsformationen.

Vom Wetter und den Naturkräften geformt. So wie unser Ried Steinäcker.

  • Falstaff

    92 Punkte
  • A la Carte

    92 Punkte

Jahrgang

2015

Rebsorte

Zweigelt

Klassifizierung

Lagenwein

WEINBESCHREIBUNG

TROCKEN Tiefdunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine Edelholzwürze, frisches Brombeerkonfit, Nuancen von Herzkirschen, angenehme Kräuterwürze. Stoffig, schwarzbeerig, integrierte Tannine, zartes Nougat, mineralischer Nachhall, gutes Potenzial Peter Moser, Falstaff

Lage und Boden

Steinäcker — Höflein • Carnuntum • Die Lage Steinäcker mit seinem lehmigen Boden und großen Kalkeinlagerungen im Unterboden zählt zu einer der kühlsten Lagen in und um Höflein. Beides, die Bodenbeschaffenheit sowie das besondere Klima führen zu einer fein samtigen Stilistik in den Weinen, sowie zu einer schönen Säurestruktur und Frische.

Speiseempfehlung

Ein wunderbarer Zweigelt zu kräftigen und würzigen Speisen, zu Gerichten mit Innereien, Schmorgerichte mit Rind und Eintöpfe, Steaks und Barbecue, würzige Käsesorten und herzhafte Jausen

Servier- und Trinktemperatur

14 — 16 °C

Alter der Weinreben

15 Jahre

Erntezeitpunkt

Anfang Oktober, händisch geerntet und selektioniert

Ausbau

24 Monate in kleinen Eichenfässern gereift

Alkohol

14 ,5 %vol.

Format

0,75 l und 1,5 l

Datenblätter

Meine Oma Maria hat im Weingut zwar kräftig angepackt, aber sich nach außen hin immer im Hintergrund gehalten. Und obwohl die Raffinesse und Präzision in den Weinen stammte – so hat es mein Vater erzählt – von ihr. Selbst eingegriffen hat sie zwar nicht, doch ihr außergewöhnliches Gespür für die Natur und den Wein hat durch Großvaters Tun immer in den Wein gefunden.

Maria war wie dieser Wein heute ist: voller Kraft und doch ein zartgliedriges Wesen.

Vom Verlobungsfest des alten Tillius wurde noch lange erzählt. Es war sein Drittes und bei weitem sein Dekadentestes. Alle waren sie da, die freundlich und feindlich Gesinnten. Es wurde deftig gegessen, viel getrunken, laut gesungen, wild getanzt. Die Rüge vom Präfekt kam sofort am nächsten Tag. Als ob Gott etwas dagegen hätte, wenn Freund und Feind zusammen lachen.

Ein guter Moment ist immer ein guter Moment. Bühl.

EUR 36,80